Schulen unterscheiden Formen der inneren und der äußeren Differenzierung. Bei der inneren Differenzierung bleibt die Klasse als solche zusammen. Offene Unterrichtsformen ermöglichen differenziertes Arbeiten.


Bei der äußeren Differenzierung wird die herkömmliche Klasse ganz oder teilweise aufgelöst, kleinere Lerngruppen entstehen. Teilweise findet dieser Unterricht nach oder vor dem eigentlichen Unterricht statt.

Innere Differenzierung in den M-Klassen (1/2): In den Modellklassen erfolgt die Differenzierung auf verschiedene Weise. Der Unterrichtsstoff ist in Baukästen aufgeteilt, welche in Deutsch in drei Niveaus gegliedert sind. Die Kinder arbeiten in ihrem eigenen Lerntempo und in ihrem entsprechenden Niveau.
Das selbstständige, individuelle Arbeiten wird in den ersten Schulwochen in Klasse 1 angebahnt und im Verlauf der Schuljahre gefestigt.

Im Bereich der Grundschule wird in den Klassen 3 und 4 - abhängig von der Lehrkraft – mit verschiedenen Methoden innerhalb des Unterrichtes differenziert. Dies geschieht durch unterschiedlich schwierige Aufgabenstellungen. In den Lernzeiten kann das Kind ebenfalls ein adäquates, seinem Leistungsstand angemessenes, förderliches Lernangebot erhalten.

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