Das individualisierte Lernen kann man sich so vorstellen: Es gibt einen Input zu einem Thema. In der Regel erfolgt dies im Klassenverband durch die Lehrkraft in Form eines Vortrags, evtl. medienunterstützt.

Danach beginnen die Schülerinnen und Schüler, das kennengelernte Wissen in verschiedenen Formen anzuwenden und dabei das neue Wissen in bereits vorhandenes zu integrieren.

Dabei lernen Kinder unterschiedlich schnell. Davon hängt es ab, wie schwierig die anschließenden Aufgaben sind. Manche müssen einfachere Inhalte erschließen, brauchen vielleicht noch einmal eine Erklärung dazu. Dies kann in Kleingruppen auf der Stufenebene organisiert werden.

Andere schreiten schnell und selbstständig voran und setzen sich mit komplexen, divergenten Aufgabenstellungen auseinander.

Das Übungsangebot steht in der Regel im Lernatelier zur Verfügung. Die Lehrkräfte stellen es für die verschiedenen Themen zusammen und begleiten die Schülerinnen und Schüler im Alltag.

Diese sollen sich eine Woche einteilen und planen, wann es sinnvoll ist welche Inhalte zu erledigen. Dafür ist die Zeit im Lernatelier vorhanden. Wöchentlich verbringen die Kinder ca. 10 Stunden im Lernatelier.

Im Lernatelier wird in Ruhe an einem Einzeltisch gearbeitet. Eine Lehrkraft unterstützt, wenn es nötig ist.

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